Weinkenner in 10 Minuten Stufe 1
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Weinkenner in 10 Minuten Stufe 1

Weinkenner in 10 Minuten  -  Was nun? Sie sind eingeladen und sollen den Wein probieren… Peinlich, wenn Sie von Wein so gut wie nichts verstehen.  Wollen Sie sich schnell etwas Basis- und Weinkennerwissen aneignen ? Dann nichts wie los – werden Sie Weinkenner in 10 Minuten…  
Weinkenner in 10 Minuten - Einführung
Mit meinen hier präsentierten Informationen werden auch Sie bei Ihrem nächsten Geschäftsessen mitreden können. Vielleicht überraschen Sie die anderen Tischgäste mit Insiderwissen. Die wichtigsten Informationen zum Wein erhalten Sie in 3 Wissensstufen die jeweils aufeinander aufbauen.
Feinschmecker Guide. Winzer und Weine in Deutschland 2010

Weinkenner in 10 Minuten – Basiswissen
Stufe 1 – Basiswissen – Dieses Grundwissen sollten Sie – um auf einer Gesellschaft als Weinfreund akzeptiert zu werden – unbedingt verinnerlicht haben.
Stufe 2 – Wissen des Weinfreundes: Wollen Sie Weinfreunden gar imponieren, greifen Sie auf diese Informationen zurück.
Stufe 3 – Nähkästchenwissen: Vorsicht, wenn Sie diese Informationen auf einer Gesellschaft preisgeben, aber Stufe 1 und 2 nicht aus dem Effeff beherrschen, reicht ein einziger Weinfreund, um Sie als Semiprofi zu entlarven.

Weinkenner in 10 Minuten – Basiswissen

Qualität
Deutscher Wein wird in 4 Qualitätsstufen unterteilt. Tafelwein, Landwein, Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) und Qualitätswein mit Prädikat (QmP) (Prädikat, z.B.: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese). Zu wichtigen Anlässen greift man i.d.R. ausschließlich auf Qualitätsweine zurück.

Weinanbaugebiete
Es gibt heute in Deutschland 13 Weinanbaugebiete. Nach der Wende kamen zu den damals 11 Gebieten, Saale-Unstrut und Sachsen dazu.

Rebsorten
Die wichtigsten weißen deutschen Rebsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und der Silvaner. Die wichtigsten roten Reben sind Spätburgunder, Dornfelder und Portugieser.

Etikett
Der Name der Rebsorte und des Jahrganges muss nicht zwangsläufig auf dem Etikett stehen. Es ist erlaubt, verschiedene Reben zu mischen (Verschnitt oder feiner: Cuvée), was durchaus einen besseren Wein ergeben kann. Das Mischen von verschiedenen Jahrgängen ist eher unüblich.

Wein und Essen
Im Prinzip gilt: Heute ist (fast) alles erlaubt. Als innerer Leitfaden sollte Ihnen vorschweben, zwischen Speise und Wein eine harmonische Verbindung herzustellen. Falls das einmal nicht gelingt, die Flucht nach vorne antreten und zugeben, dass die Kombination gewagt ist. Möglichst vermeiden: Spargel oder Hühnerfrikassee und Rotwein, Wild und Weißwein.

Weinkenner in 10 Minuten Stufe 1 - Basiswissen

Bei Tisch – Wenn Sie den Wein bei Tisch prüfen sollen:

1. Ruhe bewahren
2. Erst daran schnuppern: Der Wein sollte keinen Korkton aufweisen
3. Nippen, Wein etwas im Mund rotieren lassen und dann schlucken. Der Wein sollte kein kratzigen oder muffigen Nachgeschmack hinterlassen.

Gesundheit
Rotwein – in Maßen genossen, als ¼ l pro Tag – schützt vor Herzerkrankungen (French Paradoxon). Vermutlich sind es Polyphenole, die diesen Effekt haben.

Weinkenner in 10 Minuten – Stufe 2

Weinkenner in 10 Minuten – Stufe 3

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1 Kommentar bisher

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