Sternschnuppe
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Sternschnuppe

Sternschnuppe – werden sie im Volksmund genannt – die leuchtenden Teile die plötzlich von Himmel zu fallen scheinen. Im volkstümlichen Aberglauben vieler Länder hat jemand, der zufällig eine Sternschnuppe am nächtlichen Himmel sieht, einen Wunsch frei, der angeblich in Erfüllung geht. Sobald man die Sternschnuppe gesehen hat, solle man die Augen schließen und sich etwas wünschen. Wichtig


sei, dass man niemand anderem von dem Wunsch erzählt, sonst gehe er nicht in Erfüllung.
Als Sternschnuppe werden im engeren Sinne im Volksmund die Leuchterscheinungen bezeichnet, die von in die Erdatmosphäre eindringenden Meteoroiden erzeugt werden. Meteoroide sind meist Staubkörner, kleine Metall- oder Gesteinskörner aus dem interplanetaren Raum, von denen pro Tag etwa 10 Milliarden vom Weltall aus mit einer Gesamtmasse von 1.000 bis 10.000 Tonnen in die Atmosphäre der Erde einfallen. Wegen ihrer enormen Geschwindigkeit von etwa 11,2 bis 72 km/s – je nach Einfallswinkel zur Bahnbewegung der Erde – verdampfen die meisten in etwa 80 Kilometer Höhe durch Luftreibung; dabei ionisieren sie die Luftmoleküle, was helle Leuchtspuren hervorruft. Also es gibt sie tatsächlich diese Gebilde die in der Dunkelheit ganz geheimnisvoll vom Himmel fallen und als Sternschnuppe sichtbar – vorbeischweben. Auf jeden Fall – das kann nicht schaden – wünschen Sie sich einfach etwas schönes – beim Anblick einer Sternschnuppe.

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