Kurze Lederhose
Kurze Lederhose – es gibt ganz sicher kein einziges Oktoberfest ohne dieses must have – kurze Lederhose. Unzählige kuriose Geschichten werden über die kurze Lederhose erzählt. Brav war sie ja noch nie – da habe ich doch so allerlei gehört Da hört man so z.B. von der Skandal-Lederhose. Lieber nackt statt Lederhose …
Es wird erzählt, dass damals im Jahre 1883 als Sepp Vogl den Verein zum Erhalt der Lederhose gründete, sich die Kirche echauffierte und verbot doch tatsächlich den Trachtlern die Teilnahme an Prozessionen. Ja und das erzbischöfliche Ordinariat erklärte noch 1913 diese Vereine – Kurzhosenvereine - sinngemäß für kurze Lederhose – wie man sie damals auch noch nannte – als sittenwidrig.
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Inzwischen ist die ja auch die lange bzw. kurze Lederhose zu einem Kult und Wiesnhit geworden – nicht nur für Männer- nein, auch Frauen tragen beim Oktoberfestbesuch eine fetzige kurze Lederhose.
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Es gibt eine erstaunliche Vielfalt davon – die traditionell nur aus Hirsch- oder Gamsleder gefertigt wird. Und auch bei der Länge gibt es lange und kurze. Die lange Lederne ist der älteste Schnitt – den schon offensichtlich Ötzi – die Gletschermumie – getragen hat. Die Kniebundhose ist jedoch ein Überbleibsel des 17. Jahrhunderts. Und dann gibt es noch eine die oberhalb des Knies endet – sie hatte ihren Ursprung im Gebirge – wo sie den Gebirsjägern und Sennern die notwendige Freiheit bot. Nämlich die legendäre kurze Lederhose.
