Gamsbart Tradition
Gamsbart Tradition – Lt. Wikipedia ist der Gamsbart ein zur Tracht gehörender, in Teilen Österreichs und Altbayerns gebräuchlicher Hutschmuck bei Männern. Besonders bei Festlichkeiten wird der Hut mit dem schönsten Gamsbart zur Schau getragen – so auch wieder heuer beim Münchener Oktoberfest – der Wiesn.
Gamsbart Tradition – Aus welchem Material ist dieser…
Er wird aus den Rückenhaaren („Aalstreif“) erwachsener Gamsböcke büschelförmig gebunden, die wegen der Fellbeschaffenheit überwiegend von Tieren stammen, die zum Winter hin erlegt werden. Die hellen Spitzen, der sogenannte „Reif“, sind bei echtem Gamshaar nur wenige Millimeter lang.
Gamsbart Tradition- Teurer Hutschmuck
Gamsbärte, insbesondere große Exemplare, sind recht teuer; günstiger, aber trotzdem weniger verbreitet ist ein Hirschbart, bei dem der „Reif“ bis zu 2 cm lang sein kann. In manchen Regionen werden auch Wildhaarbärte aus Dachs-, Tahr- oder Wildsauhaaren gewonnen.
Gamsbart Tradition – Hohe Kunst
Das Wildhaarbartbinden gilt als hohe Kunst. Für eine Vielzahl von Arbeitsgängen vom Ausrasieren der Haare über das Waschen und Rupfen bis hin zum Binden werden mehrere Stunden benötigt. Neben professionellen Gamsbartbindern betreiben auch einige Jäger das Gamsbartbinden. Je nach Fähigkeiten und Fertigkeiten des Binders werden für einen Bart Haare von ein bis zu zehn Gämsen verarbeitet.
Gamsbart Tradition - Wettbewerbsträchtig
Unter den Wildhaarbartbindern werden jährlich entsprechende Vergleichswettbewerbe ausgetragen.
